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Rettung Griechenlands zieht sich noch weiter hin

15.02.2012

Auch am Dienstagabend zeichnete sich ab, dass sich die Rettung des maroden Eurolandes Griechenland noch weiterhin hinziehen wird. Unter diesem Einfluss hat auch die Gemeinschaftswährung wieder nachgegeben. Letztlich kostete der Euro 1,3092 US-Dollar. Experten sehen diese Verluste der Gemeinschaftswährung darin begründet, dass die Meldung den Markt erreichte, dass sich die Verhandlungen für das zweite Griechenland-Hilfspaket nun doch länger hinziehen als ursprünglich erwartet. Die Gemeinschaft aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds sowie die griechische Regierung müssen nun noch weitere Verhandlungen an den Sparmaßnahmen von 325 Millionen Euro stattfinden lassen und hier auch zu einem Ergebnis gelangen ? so die Aussagen von Jean-Claude Juncker, der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, am Dienstagabend.

Anstelle des Treffens der Minister in Brüssel zur Griechenland-Problematik wird es am Mittwoch nun nur eine Telefonkonferenz geben.

Seitens der Europäischen Zentralbank, der EZB, wurde der Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3169 US-Dollar fixiert. Am Montag lag das Fixing bei 1,3254 US-Dollar. Der US-Dollar hatte damit einen Preis von 0,7594 Euro am Dienstag. Am Montag lag der Preis bei 0,7545 Euro.

Am Dienstagvormittag erhielt die europäische Gemeinschaftswährung noch Stütze von den insgesamt robust ausgefallenen Konjunkturdaten aus Deutschland. So sind die Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzexperten für den Februar bereits zum zweiten Mal in Folge erheblich aufgehellt gewesen. Experten interpretieren den deutlichen Anstieg des ZEW-Index als ein klares Zeichen für die Verminderung der Rezessionsrisiken. Weiterhin sorgten die erfolgreichen Anleihe-Auktionen der stark angeschlagenen Euro-Staaten Italien und Spanien für deutliche Erleichterung. Der Rundumschlag, der von der Rating-Agentur Moody´s schon in der Nacht zum Dienstag stattgefunden hatte und der eine Abstufung einiger Euro-Länder nach sich zog, brachte weder für die Gemeinschaftswährung noch für die Auktionen der Südländer eine starke Belastung mit sich.

Der Goldpreis
Der Preis für die Feinunze des gelben Edelmetalls hat sich zum Mittwochmorgen um 0,30 Prozent erhöht. Damit kostet die Feinunze Gold nun 1.726,10 US-Dollar.

Die wichtigsten Währungspaarungen
Für die Paarung EUR/GBP haben sich zum Mittwoch Kursgewinne von 0,14 Prozent ergeben. Für das Paar resultiert aus diesen Kursgewinnen ein Kurs von 0,8378. Bei der Paarung EUR/JPY sind Kursgewinne von 0,65 Prozent zu verzeichnen, die dem Paar damit zum Mittwochmorgen einen Kurs von 103,4295 liefern. Die Paarung EUR/CHF erzielt zum Mittwochmorgen Kursgewinne von 0,04 Prozent. Für das Paar resultiert aus diesen Entwicklungen ein Kurs von 1,2080. Bei der Paarung EUR/USD liegen die Kursgewinne zum Mittwochmorgen bei 0,35 Prozent. Das Paar gelangt durch die Gewinne zu einem Kurs von 1,3273.

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