Nach Einigung in Athen steigt Gemeinschaftswährung wieder an
Die Einigung in Athen im Hinblick auf die Sparmaßnahmen hat für die Gemeinschaftswährung eine Stütze gebracht. Nach der Einigung stieg der Euro nämlich sofort deutlich in Richtung 1,33 US-Dollar. Die Freigabe des zweiten Hilfspaketes für den finanziell angeschlagenen Staat hat zu sofortige Kursgewinne geführt, so dass die Gemeinschaftswährung schon am Dienstagmorgen mit 1,3292 US-Dollar in das Handelsgeschäft einsteigen konnte. Nach Veröffentlichung der Einigung nahm der Euro dann wieder einen Sprung von rund einem Cent vor. Ein US-Dollar hatte damit zuletzt einen Preis von 0,7523 Euro.
Seitens der Europäischen Zentralbank, der EZB, wurde der Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3266 US-Dollar fixiert. Am Freitag lag das Fixing bei 1,3159 US-Dollar.
Die Einigung ist allerdings zu sehr im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, so dass größere Bewegungen nicht ausgelöst werden, sagen Experten. Die privaten Gläubiger werden im Rahmen dieser Einigungen zunächst auf 53,5 Prozent der Forderungen verzichten. Die Gesamtverschuldung Griechenlands soll bedingt durch die Hilfspakete nun bis zum Jahr 2020 auf 120,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes reduziert werden.
Umschifft sind nach Expertenaussagen aber noch längst nicht alle Klippen. Bisher ist weiterhin unklar, wie viele private Gläubiger freiwillig an dem Schuldenschnitt teilnehmen. Die genauen Zahlen hierzu werden am Mittwoch erwartet. Wenn die Beteiligung nicht ausreicht, hat die griechische Regierung für diesen Fall bereits angekündigt, dass die Einwilligung auch durch Gesetzesänderungen erzwungen werden soll. Das könnte wieder die Kreditausfallversicherung CDS bewirken ? und genau das haben die Politiker bisher immer zu verhindern versucht.
Der Goldpreis
Der Preis für die Feinunze des gelben Edelmetalls ist zum Dienstagmorgen um 0,37 Prozent gestiegen. Für die Feinunze Gold bedeutet das einen Preis von 1.741,85 US-Dollar.
Die wichtigsten Währungspaarungen
Für die Paarung EUR/GBP haben sich zum Dienstagmorgen Kursgewinne von 0,01 Prozent ergeben. Für das Paar resultiert aus diesen Entwicklungen ein Kurs von 0,8356. Bei der Paarung EUR/JPY liegen die Kursgewinne zum Dienstagmorgen bei 0,40 Prozent. Das Paar erzielt durch diese Gewinne einen Kurs von 105,7660. Die Paarung EUR/CHF hat zum Dienstagmorgen Kursgewinne von 0,02 Prozent zu verzeichnen, die das Paar zu einem Kurs von 1,2072 führen. Bei der Paarung EUR/USD liegen die Kursgewinne bei 0,14 Prozent. Das Paar erlangt so am Dienstagmorgen einen Kurs von 1,3252.

