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Gemeinschaftswährung rutscht zum Donnerstagmorgen ab

16.02.2012

Zum Donnerstagmorgen zeigt sich bei der Gemeinschaftswährung wieder die Unsicherheit, die bezüglich der Rettung Griechenlands noch immer herrscht. Dadurch fällt der Euro wieder unter die Marke von 1,30 US-Dollar. Im frühen europäischen Handel hatte die Gemeinschaftswährung sogar ein Tief zu verzeichnen, das bei 1,2995 US-Dollar lag.

Seitens der Europäischen Zentralbank, der EZB, wurde der Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3092 US-Dollar fixiert. Am Dienstag lag das Fixing bei 1,3169 US-Dollar.

Experten sehen starke Stimmungsschwankungen an den Devisenmärkten. Maßgebliche Schwächen innerhalb der europäischen Griechenland-Politik stehen nun wieder verstärkt im Fokus. Das intensive Tauziehen um Griechenland bzw. dessen Rettung vor einer Staatspleite setzt sich fort.

Jean-Claude Juncker, der Vorsitzende der Eurogruppe, gibt an, dass nach einem nun bereits über Monate andauernden Zerren in verschiedene Richtungen nun am Montag eine Einigung für die Rettung Griechenlands zu erwarten sei. Unmut war zuletzt bei den Euro-Finanzministern verstärkt im Hinblick auf die Haltung Griechenlands vor der Schuldenkrise zu verzeichnen.

Das Misstrauen, das derzeit gegen Athen gegeben ist, bringt die starken Belastungen für den Euro mit sich und die Aussichten, dass gegebenenfalls noch monatelang immer neue dramatische Akte um ein weiteres Rettungspaket für Griechenland entstehen könnten, sorgen somit für eine Schwächung des Euro gegenüber dem Yen wie auch gegenüber dem US-Dollar.

Das Protokoll der vorausgegangenen Sitzung der Fed hat untermauert, dass eine weitere Runde von quantitativen Lockerungen überhaupt nicht sichergestellt ist. Dies belastet die Gemeinschaftswährung intensiv. Die Minutes zeigen sich verglichen mit den Aussagen von Ben Bernanke, dem Chairman der Reserve, sehr viel zurückhaltender. Das ist aber noch kein sicheres Anzeichen dafür, das Q3 ausfällt. Allerdings kann es erst später kommen oder aber in einem deutlich geringeren Volumen ausfallen.

Der Goldpreis
Der Preis für die Feinunze des gelben Edelmetalls hat sich zum Donnerstagmorgen um 0,52 Prozent reduziert. Damit kostet die Feinunze Gold nun 1.719,05 US-Dollar.

Die wichtigsten Währungspaarungen
Für die Paarung EUR/GBP haben sich zum Donnerstagmorgen Kursverluste von 0,27 Prozent ergeben. Für das Paar resultiert aus diesen Entwicklungen ein Kurs von 0,8302. Bei der Paarung EUR/JPY liegen die Kursverluste bei 0,09 Prozent. Das Paar erzielt aus diesen Verlusten zum Donnerstagmorgen einen Kurs von 102,4090. Die Paarung EUR/CHF kann zum Donnerstagmorgen Kursgewinne von 0,03 Prozent verzeichnen, die der Paarung damit zu einem Kurs von 1,2070 verhelfen. Bei der Paarung EUR/USD sind am Donnerstagmorgen Kursverluste von 0,33 Prozent zu verzeichnen. Das Paar gelangt durch diese Verluste zu einem Kurs von 1,3017.

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