Gemeinschaftswährung ruht sich zum Ende der Handelswoche an der Marke 1,31 aus
Zum frühen Morgen des letzten Handelstages der Woche hatte die Gemeinschaftswährung einen Kurs von 1,3111 US-Dollar zu verzeichnen, nachdem sie im späten Abendhandel New Yorks mit 1,3109 US-Dollar geschlossen hatte. Experten begründen die Entwicklungen damit, dass die Gemeinschaftswährung gerade die Gewinne verarbeitet, die sich durch die Entscheidungen der US-Notenbank Fed erzielen konnte. Durch die Veröffentlichungen der US-Notenbank stieg die Gemeinschaftswährung auf einen Kurs von knapp unter 1,30 US-Dollar, erzielte damit den höchsten Stand seit nunmehr fünf Wochen. Diese Entwicklungen ergaben sich aus der Entscheidung der Notenbank, die ultralockere Geldpolitik mit Zinsen im Null-Bereich weiterhin auszudehnen. Der Euro ruht sich seither um die Marke von 1,31 US-Dollar aus.
Über die weiteren Aussichten streiten sich die Marktteilnehmer inzwischen. Experten sagen, dass die Krise in der Eurozone, die weiterhin ungelöst ist, in den Vordergrund rücken wird und somit wieder zu Belastungen für den Euro führen wird. Die Krise ist auch um den Schuldenschnitt Griechenlands weiterhin ungelöst und die Chancen auf eine Entlassung Portugals aus dem Rettungsschirm an die Kapitalmärkte verschlimmert sich gerade deutlich. Andere Teilnehmer des Marktes gehen eher davon aus, dass günstige Daten ? beispielsweise die Daten zum US-Wirtschaftswachstum am Freitagnachmittag zu einer Risikobereitschaft der Anleger forcieren und so einen Auftrieb für den Euro mit sich bringen könnten. Gemäß Prognosen wird die Wirtschaftstätigkeit im vierten Quartal des Jahres annualisiert um drei Prozent zugelegt haben.
Die Markttechnik spricht für mindestens einen erneuten Erholungsschub, sagen Experten. Daran ändert auch ein Rückgang des kurzfristigen Aufwärtstrends auf 1,3010 US-Dollar überhaupt nichts. Fest zeigt sich auch der Yen, der sowohl zum US-Dollar als auch zur Gemeinschaftswährung zulegen konnte.
Der Goldpreis
Der Preis für die Feinunze des gelben Edelmetalls hat zum Freitag um 0,20 Prozent angezogen. Damit erzielt die Feinunze Gold einen Preis von 1.724,35 US-Dollar.
Die wichtigsten Währungspaarungen
Für die Paarung EUR/GBP haben sich zum Ende der Handelswoche Kursgewinne von 0,17 Prozent ergeben. Für das Paar bedeutet das einen Kurs von 0,8367. Bei der Paarung EUR/JPY sind zum Freitag Kursverluste von 0,34 Prozent zu verzeichnen, die dem Paar damit einen Kurs von 101,2075 bescheren. Für das Paar EUR/CHF sind zum Ende der Handelswoche Kursgewinne von 0,09 Prozent zu verzeichnen. Für das Paar ergibt sich aus diesen Entwicklungen ein Kurs von 1,2076. Bei der Paarung EUR/USD liegen die Kursgewinne zum letzten Tag der Handelswoche bei 0,33 Prozent. Das Paar erzielt aus diesen Entwicklungen einen Kurs von 1,3148.

