Am Donnerstagabend konnte sich die Gemeinschaftswährung wieder erholen
Der Euro hat sich am Donnerstagabend von seinen Verlusten wieder erholen können. Deutliche Zeichen der Hoffnung gingen dabei von Athen aus und stärkten so den Euro. Auch die Europäische Zentralbank, die EZB, sandte Hoffnungszeichen, die dann an der Börse für deutliche Entspannung sorgten. Die Gemeinschaftswährung wurde am Donnerstagabend letztlich mit 1,3140 US-Dollar gehandelt. Vor der Öffnung der Aktienbörsen der USA hatte die Gemeinschaftswährung noch ein Tagestief von 1,2974 US-Dollar zu verzeichnen.
Von der Europäischen Zentralbank, der EZB, wurde der Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,2982 fixiert. Am Mittwoch lag das Fixing noch bei 1,3092 US-Dollar.
Experten sehen die Paarung USD/JPY vor einer Trendwende
Seitens der Bank of Japan wurde überraschend veröffentlich, dass die Bank ihren Fonds zum Aufkauf von Anleihen aufstocken wird. In der Praxis heißt das, dass die Märkte deutlich mehr Liquidität erlangen, was im Fachjargon auch als Quantitatives Easing bezeichnet wird. Seit der Finanzkrise 2000 ist dieses in Mode geraten. Der Yen wurde durch die Ankündigungen unter Verkaufsdruck gesetzt, somit hatten USD/JPY einen Anstieg auf den höchsten Stand seit drei Monaten zu verzeichnen. Die Notenbanker Japans haben nach Expertenmeinung einen guten Zeitpunkt getroffen, um mit derlei Ankündigungen auch die erwünschte Abwertung des Yen zu erzielen. Zum einen ist das Risikobewusstsein an den Märkten nämlich zurückgegangen und der Yen als sicherer Anlagehafen hat wieder Attraktivität erlangt. Zum anderen waren die Wirtschaftsdaten aus der letzten Zeit tendenziell schwach, was nicht unbedingt zu einer Nachfrage nach dem Yen geführt hat. Des Weiteren hat die charttechnische Unterstützung bei 76,00 Yen seit August 2011 schon diversen Tests standgehalten, was Short-Spekulanten auf USD/JPY die Lust auf den entsprechenden Handel verleidet hat.
Nach einem Bruch des Widerstandes von 78,00 JPY sehen Experten gute Chancen, dass der Wechselkurs dann wieder steigt.
Der Goldpreis
Der Preis für die Feinunze des gelben Edelmetalls hat sich zum Freitagmorgen um 0,38 Prozent erhöht. Damit kostet die Feinunze Gold nun 1.735,00 US-Dollar.
Die wichtigsten Währungspaarungen
Für die Paarung EUR/GBP haben sich zum Freitagmorgen Kursgewinne von 0,06 Prozent ergeben. Für das Paar bedeutet das einen Kurs von 0,8313. Bei der Paarung EUR/JPY liegen die Kursgewinne am Freitagmorgen bei 0,36 Prozent. Das Paar erzielt durch diese Entwicklungen einen Kurs von 104,0000. Die Paarung EUR/CHF kann zum Freitagmorgen Kursgewinne von 0,05 Prozent für sich verzeichnen. Das liefert dem Paar einen Kurs von 1,2076. Bei der Paarung EUR/USD liegen die Kursgewinne zum Freitagmorgen bei 0,06 Prozent. Für das Paar ergibt sich aus diesen Entwicklungen ein Kurs von 1,3138.

